Märchen erzählen
Geschichten aus Bagdad
Die Düfte von Kardamom und Weihrauch, das Leuchten bunter Stoffe und das vielstimmige Treiben des Basars werden lebendig und greifbar. Mitten in diesem Zauber beginnt die Geschichte der drei alten Damen, die in einem Palast am Ende des Platzes wohnen – dort, wo alle Friseure Bagdads ihre Läden haben und Klatsch, Lachen und Geheimnisse in der Luft liegen.
Wir begegnen einem Fischer, der im Tigris eine Flasche aus dem Wasser zieht – und mit ihr eine Überraschung, die sein Leben für immer verändern wird.
Unsere Reise führt uns weiter nach Ramadi, zu zwei Herrschern und zwei prächtigen Palästen. Dort erfahren wir die wundersame Geschichte, warum diese Stadt gleich zwei Residenzen besitzt – und welches Schicksal sie miteinander verbindet.
Schließlich treffen wir eine alte Beduinenfrau, die dem Tod ein Schnäppchen schlägt, listig und mutig zugleich. Und wir begegnen Fischern vom Euphrat, deren Erzählungen von alten Geheimnissen, Mut und Magie berichten.
Ein Reigen aus Märchen, Weisheit und Zauber – erzählt aus dem Herzen des Orients.
ver.QUEERTEN Märchen
In den ver.QUEERTEN Märchen, wie Henrik Rosenquist Andersen sie erzählt, kommt die vielfältige QUEERE Identität so unbemerkt daher, dass es erst gar nicht auffällt, das eine nicht Heteronormative Person die Hauptrolle spielt.
In der besten aller Welten, dürfen Prinzen Prinzen heiraten und Prinzessinnen Prinzessinnen heiraten. Leider leben wir nicht in so einer Welt. Da muss erst ein dänischer Märchenerzähler kommen und neue Perspektiven eröffnen.
Die meisten Märchen sind in einer Zeit aufgeschrieben worden, wo QUEERsein keine Option war. Mit einem kleinen Dreh am Genderregler ist es aber möglich, selbst alte trockene Märchen zum Blühen zu bringen. Andersen, Grimm und Calvani hätten wahrscheinlich Ihre große Freude an der Identitäts-Vielfalt, die zustande kommt, wenn die Geschlechter neu geordnet werden.
Die meisten Märchen spielen in einer erhöhten Welt. Wer ist schon König, wer Königin? Also warum nicht neu denken und den Figuren eine QUEERE Identität geben. Es gibt zumindest mehr QUEERE Menschen als Prinzessinnen, Prinzen oder Meerjungfrauen.
Mit der QUEERNES zaubern wir die Glaubwürdigkeit und die Authentizität in die Märchen zurück.

